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SVN-Schiedsrichter Mario Schmidt bei internationalem Turnier im Einsatz

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Unser Schiedsrichter Mario Schmidt reiste Mitte September ins polnische Krakau, um dort die Spiele der Europameisterschaft im Amputiertenfußball zu leiten. Nach der Weltmeisterschaft 2014 in Mexiko und der Europameisterschaft 2017 in Istanbul, wo er bereits das Finale zwischen der Türkei und England vor 41.000 Zuschauer pfiff, war dies sein drittes großes internationales Turnier dieser Sportart. Ebenfalls als deutscher Schiedsrichter mit dabei war Markus Wingenbach aus München. Gespielt wird auf einem kleineren Spielfeld, die Spielzeit beträgt 2x25 Minuten. Voraussetzung ist, dass die Feldspieler bein- und die Torhüter armamputiert sind. Prothesen sind verboten, lediglich mit Krücken wird sich fortbewegt. Der Sport wird immer populärer und wirbt dafür, paraolympisch zu werden.
Das Team der Schiedsrichter reiste bereits drei Tage vor dem Turnier an, um lehrgangsartig auf die Spiele vorbereitet zu werden. Mario kam die Ehre zu, gleich das Eröffnungsspiel vor rund 7.000 Zuschauern und TV-Publikum zwischen Gastgeber Polen und der Ukraine zu leiten. Aufgrund sehr guter Leistungen wurde er ebenfalls im Halbfinale und auch im entscheidenden Spiel um Platz 3 zwischen Polen und Russland vor toller Kulisse unter dem Krakauer Abendhimmel eingesetzt. Wie schon 2017 gewannen die Türken den Titel. Im Land am Bosporus verfolgen rund 30 Millionen Menschen das Finale vor den Fernsehern. Dort hat dieser Sport bereits einen deutlich höheren Stellenwert, so gibt es dort schon drei professionelle Ligen. Mario kommt mit einer starken Leistung und tollen Eindrücken zurück. Es warten die Spieltage der ersten Saison der Amputiertenfußball-Bundesliga in Deutschland auf ihn sowie die Hoffnung, im nächsten Jahr wiederum für die Weltmeisterschaft in der Türkei nominiert zu werden.
Der SVN gratuliert ihm zu dieser tollen Leistung und Erfahrung, mach weiter so Mario!

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