Spielbericht


SV Neunkirchen-Steinborn
3 : 0

SG Lambertsberg-Oberweiler
Aufstellung SV Neunkirchen-Steinborn:
unbekannt
Aufstellung SG Lambertsberg-Oberweiler:
unbekannt
Auswechselbank SV Neunkirchen-Steinborn:
unbekannt
Auswechselbank SG Lambertsberg-Oberweiler:
unbekannt
Trainer SV Neunkirchen-Steinborn:
unbekannt
Trainer SG Lambertsberg-Oberweiler:
unbekannt
Torschützen SV Neunkirchen-Steinborn:
-
Torschützen SG Lambertsberg-Oberweiler:
-
Wechsel SV Neunkirchen-Steinborn:
-
Wechsel SG Lambertsberg-Oberweiler:
-

Im ersten Heimspiel in der neuen Saison sollten die zahlreichen Zuschauer viel geboten bekommen. Bei heißen Temperaturen übernahmen wir von Beginn an das Spielgeschehen. Die erste Chance zum 1:0 bot sich nach etwa zehn Minuten: Markus setzte sich im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler nach einigem Gestochere durch und legte quer für Ivan, der einen Schritt zu weit gemacht hatte, sodass er den Ball nicht richtig traf und sein Schuss knapp am Tor vorbeitrudelte. Zehn Minuten später klappte das Zusammenspiel besser, als Markus auf der rechten Seite freigespielt wurde und Ivan die scharfe Hereingabe aus kurzer Distanz zur Führung verwertete. Die Gäste ließen uns weiterhin unser Offensivspiel aufziehen, allerdings blieben wir beim letzten Pass oft an der Lambertsberger Defensive hängen. Mit ihrem einzigen Torschuss in der ersten Hälfte hätte das Auswärtsteam um ein Haar den Ausgleich erzielt: Ein Schlenzer aus 20 Metern prallte von der Latte zurück ins Spiel, wo der Ball dann geklärt werden konnte. Als das Spiel kurz vor der Halbzeit etwas ruppiger zu werden drohte, kam es zum Schockmoment der Partie: Bei einem Kopfballduell rasselten ein Spieler der Gäste und Fabi mit den Köpfen heftig zusammen, sodass beide bewusstlos zu Boden gingen. Beide Spieler wurden ins Krankenhaus abtransportiert. Zumindest von Fabi erreichte uns nach der Partie hinsichtlich einer schwereren Kopfverletzung Entwarnung. Es bleibt zu hoffen, dass auch der Gästespieler glimpflich davongekommen ist.

Die zweite Hälfte wurde mit einiger Verzögerung angepfiffen und wir drückten die Lambertsberger nun in ihre eigene Hälfte. Dabei dauerte es bis zur 62. Minute, bis wir das zweite Tor nachlegten. Ivan flankte von links halbhoch auf Markus, der das Leder kontrollierte und im Fallen abschloss. Jetzt war der Widerstand der Gäste etwas gebrochen und wir konnten in allen Mannschaftsteilen den Ball zirkulieren lassen. Besonders unsere Sechser Loro und Henry lenkten unsere Offensivbemühungen und kamen gewannen besonders in der Defensive fast alle ihre Zweikämpfe. In der 65. Minute folgte das 3:0: Nici steckte auf Pepe durch, welcher die Übersicht behielt und flach ans Sechzehnerende auf Markus zurücklegte, der mit einem wuchtigen Schuss in den linken Winkel die Entscheidung herbeiführte. In der Folgezeit erspielten wir uns etliche gute Torchancen, ließen diese aber allesamt ungenutzt. Fünf Minuten vor Spielende leistete Henry sich eine Dummheit, als er am Trikot gezogen wurde und aus Frust nach hinten ausschlug. Der Schiedsrichter zeigte ihm die rote Karte, wodurch Henry uns in den nächsten Wochen fehlen wird. Kurz darauf war das Spiel beendet.

Wir traten heute dominant auf und ließen spätestens ab dem 2:0 keinen Zweifel am Sieger der Partie aufkommen. Ein Manko war allerdings, dass wir beste Chancen liegen ließen und somit weiterhin an unserer Effektivität zu arbeiten haben. Ein Wehrmutstropfen ist die rote Karte für Henry, den wir in den nächsten Wochen ersetzen müssen. Allerdings überschattete die Verletzungspause das Spiel etwas, da während der zweiten Hälfte die Ungewissheit mitschwang, wie schwer sich die beiden Spieler verletzt hatten. Wir wünschen auch dem Gästespieler eine gute Genesung und dass der Zusammenprall letztendlich keine ernsthafteren Verletzungen nach sich gezogen hat. Auch für unseren Kapitän Fabi sind wir froh über die Entwarnung und freuen uns, wenn er bald wieder ins Team zurückkehrt. Am Mittwoch den 31. August erwartet uns in Ulmen ein stark gestarteter B-Liga-Aufsteiger im Achtelfinale des Kreispokals. Kommenden Sonntag gastiert mit der SG Dasburg der große Titelanwärter im Pützbachtalstadion. Die Mannschaft ist gewillt, ihr volles Potential abzurufen und gegen den Favoriten keine Punkte abzugeben.

es spielten: Schneider – Häb, Weber, Kirwel, Schenk (Crump) – Diederichs, Nebeler, Emmerichs (Bauer Marcel), Gerhards (Meyer) – Rasskasow, Bauer Markus